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Nichts Wichtiges

Unscheinbar. Langweilig. Unsichtbar. Belanglos. Wie ein Käfer ohne Fell, gewöhnlich. Mittlerweile werde ich nicht mehr ausgeschlossen, ausgelacht oder angebellt, sondern akzeptiert. Trotzdem fühle ich mich, als könnte ich nicht mithalten. Jeder um mich herum ist auf irgendeine Weise besonders. Jeder hat etwas Einzigartiges. Jeder ist die Lieblingsperson von irgendjemanden. Ich hingegen bin eine Randfigur, in einem grandiosen Film. Der Nebendarsteller in meinem Leben. Ich wäre gerne nicht nur einer von vielen, sondern der eine für irgendjemanden. Ich möchte wissen, dass ich in Ordnung bin, so wie ich bin. Dass ich liebenswert bin, so wie ich bin.

Hintergründe

Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, ist allgegenwärtig. Es ist omnipräsent in meinen Gedanken. Befeuert wir es durch all die Momente, in denen ich versage. Ich all den Augenblicken, in welchen ich nicht den Anforderungen von mir oder anderen entspreche. Nun kam dieses Gefühl, damals lange auch aus der Art, wie andere mich wahrnahmen, genauer, wie sehr ich abgestoßen wurde. Mittlerweile bin ich in einem Umfeld, wo dies nicht mehr der Fall ist, sondern wo die Menschen, die mich umgeben, so weit über meinem Niveau sind, dass ich das Gefühl habe, belanglos neben ihnen zu sein.