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Du und ich

Jedes Wort aus deinem Mund ist hässlich. Jeder deiner Atemzüge verschwendetes Potenzial. Jeder Gedanke von dir ist grausam. Es gibt keine Inspiration mehr in deinen Augen. Keine Freude in deinem lächeln. Schöne Worte stoßen bei dir auf taube Ohren. Es gab eine Zeit, in der dein Herz erfüllt war von Glück. Es gab eine Zeit, in der schlechte Gedanken kamen, wie Regentropfen, bei Nieselregen – leise, kaum spürbar einzeln. Nun ist es ein Tsunami – eine Flut, in welcher du ertrinkst. Alle, die dich versuchen zu retten, gehen mit dir unter. Du klammerst dich an die wenigen Menschen, die noch da sind. Du schaust dabei zu, wie alles, was dir wichtig war zerfällt. Am Ende bist du allein in einem Meer voller Gedanken.

Bin das ich? Bin ich, du? Oder bin ich ich?

Hintergründe

Als ich begann, diesen Text zu schreiben hatte, ich Wut in meinem Bauch. Ich wusste nicht wirklich auf wen oder weshalb, aber umso mehr ich geschrieben habe, ist mir aufgefallen, dass es nur eine Person gab, auf die ich sauer war – mich selber. Dieser Text spiegelt gut meine Gedanken, über mich selber wider – ich empfinde kaum noch Freude, mein Lächeln ist öfters traurig als echt etc. Außerdem spricht es über meine alle größte Angst, dass ich allen Menschen um mir herum nur schade und dass ich irgendwann allein bin. Overall bin ich recht zufrieden mit diesem Text ^^